12. Down-Sportlerfestival: 566 Sportler genießen ihre Erfolge

  • Holzkirchen, 20. Mai 2014. Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom haben sich im Wettkampf gemessen, ihre Erfolge genossen und Spaß gehabt: Am 17. Mai reisten 566 Sportler und 2.500 Gäste aus ganz Deutschland zum 12. Deutschen Down-Sportlerfestival nach Frankfurt am Main. Sie nahmen am weltweit größten Sportereignis für Menschen mit Down-Syndrom teil.

    Sportlichen Ehrgeiz zeigten die Teilnehmer beim Sprinten, Werfen und Springen, beim Torwandschießen, Tennis und Judo. Workshops bereicherten das klassische Sportprogramm: Ob Modenschau, Tanz- oder Musical-Workshops, Golf oder Trommel-Workshop – der Ansturm auf die Angebote war riesig. Erstmals gab es einen Kung Fu-Workshop, in dem die Sportler nicht nur erste Tricks zur Selbstverteidigung erlernten, sondern auch Bewegungsabläufe und Koordination trainierten.

    Für Petra und Bert Loevenich aus Düren und ihre 18-jährige Tochter Sabrina war das Festival eine Premiere. „Sabrina ist begeisterte Tischtennis-Spielerin. Seit Wochen trainiert sie für das Festival und hat sogar zwei Stunden Einzelunterricht genommen“, sagte Bert Loevenich. Jetzt sei sie stolz, dass sie an so einem großen Turnier teilnehmen durfte.

    200 Sportler hatten Spaß bei der Geschwisterolympiade
    Groß war das Interesse an einem besonderen Sport-Programm, das die Novartis-Stiftung FamilienBande erstmals veranstaltete: Bei der „Geschwisterolympiade“ traten 200 Sportler, also 100 Geschwisterpaare, miteinander beim Basketball und Torwandschießen an, im Geschicklichkeitsparcours, beim Dosenwerfen und Staffellauf. Egal, wer wie weit geworfen hat, gesprungen ist oder wann durchs Ziel gelaufen ist: der Spaß stand im Mittelpunkt. Mit dabei waren die prominenten Geschwisterpaare Peyman Amin, bekannt aus „Germany’s next Topmodel“, und Bruder Omid, der das Down-Syndrom hat, sowie Bobby Brederlow, Schauspieler mit Down-Syndrom, und Bruder Gerd.

    „Die Sportler mit Down-Syndrom sind so stolz über das, was sie geschafft haben – egal ob ihre Leistung gut oder schlecht war. Man sieht die Freude in ihren Gesichtern“, sagte Sandrine Piret-Gérard begeistert. Sie ist seit Februar Vorstandssprecherin von Hexal und besuchte das Festival zum ersten Mal.

    Standing Ovations für die Teilnehmer der Modenschau mit Peyman Amin
    Mit Standing Ovations belohnten die Zuschauer die Teilnehmer der Modenschau mit Peyman Amin. Voller Selbstbewusstsein zeigten die Menschen mit Down-Syndrom ihre Lieblingskleider und Accessoires vor zweieinhalb Tausend Menschen. Auf Tuchfühlung mit prominenten Paten kamen Sportler und Gäste auch bei der Autogramm- und Fotostunde mit Joachim Hermann Luger, alias Vater Beimer aus der „Lindenstraße“, und mit Tayfun Baydar aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“.

    412 Ehrenamtliche haben geholfen, darunter 60 Hexal-Mitarbeiter
    Insgesamt 412 ehrenamtliche Helfer und Betreuer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Festivals. Wie in den Jahren zuvor waren 60 Hexal-Mitarbeiter aus Holzkirchen angereist.

    Fest steht bereits: Das Deutsche Down-Sportlerfestival wird auch im nächsten Jahr wieder in Frankfurt stattfinden, dann bereits zum 13. Mal. „Dieses Fest ist zum Symbol unseres sozialen Engagements geworden“, unterstreicht Sandrine Piret-Gérard. „Und wir werden es weiterhin unterstützen.“

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